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Kosten


Die Mikrobiologische Diagnostik

wird häufig - zu Unrecht - als (zu) teuer empfunden. Abgesehen davon, dass die Mikrobiologische Diagnostik unter einigen Umständen hilft Patientenleben zu retten oder zumindest die Lebensqualität von Patienten deutlich zu verbessern, ist sie tatsächlich kostengünstig.

Ungezielte oder falsche Antibiotikatherapien können den Krankenhausaufenthalt von Patienten um Tage verlängern. Das gleiche gilt für das Nicht- oder zu späte Erkennen einer Infektion. In den Zeiten von Kostenerstattungen durch Fallpauschalen entscheidet aber die in einzelnen Tagen zu messende Dauer unnötig langer Krankenhausaufenthalte über den wirtschaftlichen Erfolg eines ganzen Krankenhauses. Deswegen bemüht sich das IMIKRO durch Einsatz neuer Technologien und ggf. Neuorganisation von Arbeitsgängen ständig, seine Bearbeitungszeiten zu verkürzen und die Sensitivität und Spezifität seiner Diagnostik zu verbessern.

Gegenüber den Folgen für eine prinzipiell indizierte, aber inadäquat durchgeführte bzw. unterlassene antimikrobielle Therapie sind die Kosten für eine sinnvoll eingesetzte Mikrobiologische Diagnostik vergleichsweise gering. Die meisten Anforderer kennen die tatsächlichen Kosten einer Mikrobiologischen Diagnostik nicht. Die Kosten der IMIKRO-Dienstleistungen werden für die interne Leistungsverrechnung in der Universitätsmedizin Rostock auf einer an den tatsächlichen Kosten des IMIKRO orientierten, prozentual deutlich ermäßigten Vollkostenbasis des DKGNT (Deutsche Krankenhausgesellschaft Normaltarif) ermittelt und nach einem vom Klinikumsvorstand vorgegebenen Schlüssel auf die Einsender verteilt. Die DKGNT-Leistungstabellen ändern sich periodisch. Zudem ändert sich der DKGNT-Punktwert häufig und ist von Verhandlungen zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern abhängig. Deswegen haben wir es aufgegeben, an dieser Stelle eine den genannten variablen Faktoren unterliegende Preisliste aufzuführen und verweisen Sie für solche Informationen an die Dezernate für Patientenwesen und Finanzen.

Wir versuchen den möglichen ökonomischen Nutzen aus unserer Arbeit mit Hinweisen zu möglichen ICD-10 und OPS Kodierungen für die Falldokumentation Ihrer Patienten auf unseren Befunden zu maximieren. Viele der von uns nachgewiesenen Keime bzw. besonderen Antibiotikaresistenzmuster begründen eine besser und damit Kosten-gerechter vergütete Hauptdiagnose bzw. CC-relevante Nebendiagnosen bzw. OPS-bedingte Vergütungen besonderer Aufwendungen.

Für Fragen direkt zur Leistungsberechnung, soweit sie durch das IMIKRO erfolgt, wenden Sie sich bitte an Frau OÄ Dr. Crusius oder Prof. Podbielski.

OÄ Dr. Sabine Crusius

Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat.

Andreas Podbielski

  • Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene
  • Krankenhaushygieniker der Universitätsmedizin Rostock

+49 (0) 381 494 5900
+49 (0) 381 494 5902

andreas.podbielski{bei}med.uni-rostock.de


Büro

Raum: 104

Universitätsmedizin Rostock
IMIKRO
Schillingallee 70
D-18057 Rostock

Sekretariat

Johanna Wagner

  • Sekretärin
    am Institut für Medizinische MIkrobiologie, Virologie und Hygiene

+49 (0) 381 494 5901
+49 (0) 381 494 5902

johanna.wagner{bei}med.uni-rostock.de

Raum: 105, EG

Gudrun Riedel

  • Sekretärin
    am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene

+49 (0) 381 494 5919
+49 (0) 381 494 5925

gudrun.riedel{bei}med.uni-rostock.de

Raum: 112, EG

Ernennungen

Krankenhaushygieniker

der Universitätsmedizin Rostock

Urkunde

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Fachkundiger
der Schutzstufe 3 Labore

der Universitätsmedizin Rostock
nach § 10 Abs.2 Biostoffverordnung
und TRBA 200 Kap. 6

Urkunde

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Supervisor

für die strukturierte curriculare Fortbildung
Krankenhaushygiene

Urkunde

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Publikationen

Beruflicher Lebenslauf / Curriculum Vitae

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas Podbielski

1955 geboren in Frankfurt am Main
1974-80 Diplom-Studium der Biologie an der Univ. Heidelberg
1980-86 Staatsexamens-Studium der Humanmedizin an den Univ. Heidelberg und Mainz
1980-82 Promotionsarbeit zum Dr. rer. nat. am Dt. Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
1982-86 Promotionsarbeit zum Dr. med. am Zentrum für Rheumapathologie, Mainz
1987-90 Assistenzarzt, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Klinikum d. RWTH Aachen
1991 Max-Kade-Stipendiat, Dept. of Microbiology, Univ. of Minnesota, Minneapolis, USA
1992 Assistenzarzt, Klinik für Innere Medizin, Klinikum d. RWTH Aachen
1993 Arzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
1993-96 Wiss. Assistent, Oberassistent, Oberarzt, Institut für Med. Mikrobiologie, Klinikum d. RWTH Aachen
1994 Habilitation / Venia Legendi, Medizinische und Molekulare Mikrobiologie, RWTH Aachen
1996-2000 unbefristeter C3-Professor für Med. Mikrobiologie, Univ. Klinik Ulm
2005 Arzt für Hygiene und Umweltmedizin
2000-heute unbefristeter C4-Professor für Med. Mikrobiologie, Univ. Klinik Rostock